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Dienstag, 8. Dezember 2015

Lichtblicke

Probs an meine Mentorin!
Sie hat mir grade so viel Verständnis entgegengebrach,

für meine Situation und für meine Entscheidung.

Danke!

Montag, 7. Dezember 2015

Echo

Ich höre eure Enttäuschung, so unglaublich deutlich.
"Schade, dass du das nicht tust."
"Schade, dass du dich so entschieden hast"
"Ich hätte dir empfolen"

Und alle fügt ihr an: "Aber das ist deine Entscheidung"

Das macht mich fertig.

Ja, ich habe mich gegen das Praktikum entschieden.
Ja, ich habe mich dagegen entschieden, den M&M-Kurs abzuschliessen.
Ja, ich habe mich für den Studiumsunterbruch entschieden.

Wer glaubt ihr, seid ihr?
Wieso urteilt ihr?

Ich glaube, ich weiss jetzt, wie es madman ging, als er nach drei Jahren Schule eine Woche vor den Abschlussprüfungen die Schule geschmissen hat.
Das Urteil der Menge ist gewaltig.
Deswegen danke ich zu Gott für Menschen wie Avalo oder Keru.
Die sie mich ohne zu urteilen in meiner Entscheidung bekräften,
die sie mir einfach den Raum lassen, ich, wie ich bin, mit meinen Entscheidungen zu sein.
Danke.

Ich zweifle selber.
Ich zweifle so stark an allem.
War es richtig so?
Ist es einfach nur ein wegrennen?
DARF ich mich denn so entscheiden?

Ich weiss es einfach nicht, ich weiss doch nichtmal was mich so fertig macht.
Der Umstand, dass ich mir nichts zutrauen kann, die Tatsache das ich keine Ordnung und Struktur beherrsche,
meine Unfähigkeit, mich zu organisieren?
Der Druck, die Verantwortung?
Die Angst vor dem Scheitern bringt mich ein weiteres mal zum kapitulieren.
Ein Elend.

Lasst mich, lass mich in Ruhe Welt.

Lass mich bitte.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Still Broken

Are these the final cries of our aching souls?
How come yours don't make a sound?
(Plan Three - Still Broken)


Der Trübsinn frisst sich in mich rein wie ein letales Gift, mein Kopf siecht vor sich hin.
Ich weiss nicht weiter.


Ich möchte mit jemandem reden, möchte verstanden werden.
Möchte mich mitteilen.

Aber ich kann nicht, gefangen in diesem Käfig aus mir selber,
gefangen hinter diesen Barrieren meiner Augen, meines Mundes.

Ich bin glücklich, ich bin traurig, ich bin wütend, ich bin leer.

Alles nacheinander oder am Besten gleichzeitig.
Ich weiss nicht wie ich mich fühlen soll, ich kann nicht fühlen.
Bin mir so fremd.

Von einem anderen Planeten.

Bin ein Flummi im Wasser, absolut nutzlos,

springe nirgendwo hin, sinke nur wie ein Stein.
Je tiefer ich komme, desto grauer werden meine Farben,

je tiefer ich komme, desto Stiller wird es in mir.

Wenn mein Kopf sich versucht vorzustellen, wie ich mich fühle,

ende ich bei einem zusammengekauerten, kleinen, hilflosen etwas, dass schreit, das weint,
das sich den Kopf hält, weil dieser auseinanderbrechen will,
weil die Strömen aus buntem Grau aus ihm herausfliessen wollen, die Schultern und den Schoss bedecken,
neben mir herunterrinnen, fliessen, strömen in Massen, eine Pfütze, ein Teich, ein See, ein Meer.

Ein Meer aus mir heraus, immer mehr und mehr.
Da ist doch nichts, da bin ich doch gar nicht.
Hör auf zu fliessen, hör auf damit!

HÖR AUF!

Leben ist so schrecklich sinnlos.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Neues Altes Allerlei

Ich schreibe schon wieder nix.
Dabei wärs doch so wichtig, ehrlich zu der Welt und zu mir zu sein.

Dümmstes Gespräch aller Zeiten mit der Zuständigen für die Praxis gehabt heute,
das darin resultierte, dass ich ihrer Meinung nach überheblich und unzugänglich bin,
und meine Grundeinstellung und meine Sozialmoral überdenken.
Soooziaaaaalmoraaaaal.. das Wort ersma.
Klingt schon so menschlich.

Das mit den Menschen ist irgendwie lustig.
Isu ist jetzt der zweite... Nichtmensch der mir begegnet, der Menschen oder eher Lebewesen in verschiedene Klassen einteilt.
Wobei es bei ihm nur Menschen und Nöffs gibt.
Bei Eladôn warens weitaus mehr, Unicorns, Menschen, Zombies, Vampire und so weiter.
Irgendwie braucht man das wohl, diese Abgrenzung von dem "Normalen", von den "Anderen".
Irgendwie dämlich.
Aber irgendwie cool.

Heute definitiv beschlossen, dass ich die Hälfte meiner Module nicht abschliessen werde,
dafür dann 2016. Wird schon werden.

Gut ist, dass ich, seid ich weiss, dass es ein Ende haben wird, besser zurecht komme.
Es ist immer noch zu hart, aber ich weiss, ich hab bald Pause.
Das ist gut.
Ich wäre sonst kaputt gegangen.

Aber ich hab einen neuen Manga von Inio Asano.
Der Typ ist so grossartig, sein anderes Werk "Das Feld des Regenbogens",
ist bis heute einer meiner liebsten Mangas. Das sind Emotionen die diese Geschichte weckt,
das ist unglaublich o_o
Der neue Manga heisst "Das Ende der Welt vor Sonnenaufgang".
Als ich das gesehen und den Titel gelesen habe, war sofort klar: Ich muss es haben!!
War ganz schön teuer, aber ich hab mir letzen Monat keine Mangas gekauft,
und ich hab schon die Hälfte aller Weihnachtsgeschenke.
Das geht voll klar.

Geht grade voll klar.

Gute Nacht.


Sonntag, 29. November 2015

Well..

Welt.

Ach, fuck you.
Und du dich gleich auch noch.

Ich bin müde, ich sehne mich nach Ruhe.

Und dann kommt da son Isuta mit sonem Video über seine Futtersuche,
und man KANN einfach nicht anders, als es zu feiern.
Argh!
Danke!

Samstag, 28. November 2015

Tag 2 nach der Apokalypse

Ich habe versagt.
So einfach.

Heute war der Termin beim Arzt, habe die Überweisung in die Klinik erhalten.
Die werden mich dann wohl bald aufbieten fürn Vorgespräch.

Nach dem akuten Bluescreen im Kopf am Montag geht es mir... besser,

mit dem Wissen, dass es bald "vorbei" sein wird.
Das ich bald wieder die Augen schliessen kann, ohne die verzerrten Gesichter all der Arbeit sehe,

die noch nicht erledigt ist.
Ohne das ich Morgens nicht aufstehen kann, es aber muss, und es gleich doppelt nicht kann.

Einfach mal Pause.

Das gib mir die Kraft, das Semester noch durchzuziehen.
Musik und Sport ist sowieso gelaufen, da habe ich den Anschluss verloren.
PBL ist nicht abgegeben, nicht erfüllt.
Aber das ist okay.


Ab Februar pausiere ich und steige dann September wieder als Erstsemestlerin ein,
hole das nach was ich jetzt verhauen habe.
Die Zuständige für die Ausbildung ist so unfassbar nett, dass ich weinen will,
vor Erleichterung.
Auch mit meinem Vater hab ich geredet, und es lief.... gut.

Er war enttäuscht, weil ich nicht ehrlich gewesen bin.
Weil ich ihm vorgemacht habe, dass es mir gut geht.
Das versteh ich.
Es war.. falsch.
Aber ich konnte einfach nicht ehrlich sein,

das "Vielleicht ist es Morgen besser" hat mich von Tag zu Tag geschwemmt,
bis ich irgendwann nicht mehr weiter konnte, und erst aufgewacht bin,
als ich mit der Schnauze gegen die Wand gerannt bin.
Tja. Passiert.


Wichtig ist, dass ich jetzt akzeptiere, dass ich nicht weiter kann.

"Ich würd mir echt sorgen ums berufliche machen ._. Aber ka.. Is dann wohl eben sou"

Tja.. Sorgen um die Zukunft.. die habe ich permanent.
Ich habe erneut versagt, ich habs erneut nicht geschafft, etwas normal durchzuziehen.
Aber was will man machen?
Weiter durchquälen und irgendwann von der nächsten Brücke springen?

Wobei ich aktuell absolut nicht an Selbstmord denke.
Dazu.. fehlt mir die Kraft.
Die Welt ist so dermassen ergraut und in sich selber verschwommen, dass ich nicht mehr wahrnehmen kann,

was Ausweg und was Falle ist.
Ich erkenne gar nichts mehr.
Ich stehe nur mitten im Irgendwo, nehme nicht wahr wer um mich herum ist, was um mich herum ist.
Nehme nicht mal mich wahr, nur dieser graue, undurchsichtige Nebel,
der sich schwer und mit einer fürchterlichen Endgültigkeit auf meine Schultern legt.

Ach Welt.. wo bin ich?
Wer bin ich?


Hilf mir.